Damen-WM: Licht und Schatten an Tag drei
vom 20.03.2017
Ein Tag mit Licht und Schatten für Deutschlands Damenteam bei der Weltmeisterschaft in Peking. Unterlag das Team um Skip Daniela Jentsch im frühen Spiel, nach schlechter Anfangsphase, gegen Schweden noch mit 4:6, holte es sich im Abendspiel gegen WM-Gastgeber China in einem dramatischen Finish im Extra-End den zweiten Turniersieg im fünften Spiel. Die DCV-Auswahl liegt damit aktuell auf dem geteilten sechsten Platz des Gesamtklassements. Am Dienstag geht es nun gegen Russland und Italien. (Foto: WCF / Céline Stucki)

„Wir haben die ersten zwei Ends gegen Schweden unkonzentriert und schlecht gespielt. Für mich unerklärlich, da wir vorher noch gesagt haben, dass wir aufpassen müssen, weil die Schwedinnen am Anfang aggressiv beginnen werden. Zwar haben wir danach angefangen, gut Curling zu spielen, aber am Ende fehlen uns genau die Steine, die wir zu Beginn trotz eigenen Hammers verloren haben.“

„Gegen China hat das Team sehr gut als Einheit auf dem Eis funktioniert“, so Thomas Lips. „Ein unglaublich wichtiger Sieg, weil wir mit zwei Punkten weiter alles in der eigenen Hand haben, hier ein gutes WM-Ergebnis zu erzielen. Morgen kommen mit Russland und Italien zwei Teams, die auch zwei Siege haben. Klar ist aber auch, dass wir heute zwar eine gute kämpferische Leistung gezeigt haben. Wenn die Steine manchmal nicht so kommen, wie man möchte, muss man sich auf solche Tugenden besinnen. Aber wir müssen auch noch besser spielen in den nächsten Matches, wenn es weiter nach oben gehen soll!“
TERMINE
2017
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